Der Blog von Jan & Kathi

Weblog aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten

2 Hefe bitte!

Lang ist’s her als ich hier das letze Mal Bier vorgestellt habe. Also bevor ich wieder nur das deutsche Bier trinke, schnell noch mal 2 nachgelegt. Hefe versteht sich! Also ich möchte diesen Teppich nicht kaufen…bitte. Sondern 2 Hefe bitte!

Bier Nr.9

Kona Wailua Limited Release – Wheat Ale with Passion Fruit, Kona Brewery, Kona Hawaii, k.A. % Alc.

  • wollte schon immer mal Bier aus Hawaii trinken – nur blöd das, dass hier nicht in Hawaii gebraut wurde
  • säuerlich im Abgang
  • sehr erfrischend, leicht zitronig- ich konnte hier keine Passion Friut rausschmecken
  • im Glas viel viel besser als in der Flasche
  • cooles Etikett – da will ich auch hin
  • kein Schraubverschluss – sehr ungewöhnlich für US Biere
  • dafür aber immer eine hawaiianische Vokabel im Deckel – nein ich kann noch kein hawaiianisch
  • Nalu = Welle, Aloha = Hallo, Lolo = verrückt
  • limitiertes Gebräu – gibts nur im Winter zumindest hier auf dem Festland :-)
  • 3* (ein * Abzug weil nicht direkt aus Hawaii -so euch hab ich’s gezeigt)

Bier Nr. 10

UFO – Harpoon’s Unfiltered Offering, Hefeweizen, Harpoon Brewery, Boston Massachusetts, k.A. % Alc.

  • sehr sehr zitronig – auf dem Etikett ist auch ein Glas mit Zitrone dran zu sehen – böses Foul -ist doch kein Kristall Jungs!
  • viel Kohlensäure mit wenig Hefegeschmack – schade eigentlich
  • ganz bißchen bitter im Nachgeschmack
  • kaum zu fassen aber es gibt tatsächliche eine Krone!
  • bleibt leider hinter meinen Erwartungen zurück
  • 3* aus Mitleid (haha)

Paperboy

Hallo Zusammen,

gestern beim Spazieren gehen ist uns mal wieder was aufgefallen. Wir bekommen zwar fast täglich Zeitungen, haben uns aber so gut wie nie die Frage gestellt warum die Zeitung immer mitten in der Einfahrt liegt. Bis gestern… Dazu muss man wissen, dass wir keinen Briefkasten am Haus haben sondern einen Zentralen für die ganze Nachbarschaft. Das heißt, der Postbote hält nur einmal und hat alle Briefkästen der Nachbarschaft vor sich. Diese Briefkästen sind aber eigentlich auch zu klein für die tägliche Zeitung. Die kommt auch nicht mit dem Postboten sondern mit dem Paperboy. Ich muß beim Paperboy immer an so ein Spiel vom C64 denken – da mußte man als Paperboy mit dem Fahrrad durch die Nachbarschaft fahren und die Zeitungen in die Einfahrt der Häuser schmeißen. Keine Ahnung wo der die 1000 Zeitungen hatte – jedenfalls war der Vorrat unendlich. Aber auch diese Frage wurde gestern beantwortet. Hier fährt der Paperboy nämlich einen blauen verrosteten 89′  Honda Civic! Zuerst ist es uns gar nicht aufgefallen aber der Paperboy hat aus dem fahrenden Auto die Zeitungen in die Einfahrten geschmissen. Mehr oder weniger genau. Rücksitze hatte der Civic auch nicht mehr dafür den unendlichen Vorrat an Zeitungen! Eigentlich hätten wir auch allein drauf kommen müssen, daß der Paperboy in den USA schon längst nicht mehr mit dem Fahrrad unterwegs ist…

Happy Thanksgiving!

Jan

Philadelphia – Stadt der Superlative?_10.-11.11.2010

Taadaaa, es ist mal wieder soweit. Damit ich das Schreiben nicht verlerne und Kathi nicht immer sagen kann, sie schreibt ja nur, haue ich heute mal in die Tasten. Leider ist meine Woche Urlaub soe- ben zuende gegangen – zum Glück bleibt noch das Wochenende – aber wir haben uns entschlos- sen, diese Woche zu nutzen um einmal mehr das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kennen- zulernen. Der Urlaub war außerdem dringend notwendig um mal die Sachen zu erledigen, die schon lange liegen geblieben sind, also sind wir nur für eine Nacht nach Philadelphia gefahren.

Übernachten heißt auch immer ein schönes Hotel finden. Wie immer mache ich die ganze Sache dann ganz schön spannend bis ich mich schluß- endlich auf das richtige Hotel festlege. Es hat sich aber gelohnt  und wir haben uns für ein Hotel entschieden, was sogar im Marco Polo Reiseführer als Geheimtip empfohlen wurde. Ein Schnäppchen war es nicht aber dafür waren wir auch fast mitten im historischen Philadelphia direkt am Delaware River. Von unserem Zimmer aus hatten wir sogar Fluß- und Highwayblick. Hört sich jetzt aber schlimmer an als es war. Das Hotel selbst hatte ordentlich Charme und war ausnahmsweise mal nicht nur auf alt gemacht sondern war wirklich alt (aber nicht runter gewohnt) und entsprechend eingerichtet. Unser Zimmer hatte sogar einen Kamin!

Wir sind etwa 3,5 h gefahren da wir logischerweise eine Pause gemacht haben. Wie schon einmal auf der Fahrt nach New York im „Marylandhouse“. Ein Rasthaus vollgestopft mit Fastfoodketten und logischerweise, wie immer und überall, mit einem Starbucks.

Als wir im Hotel ankamen, konnten wir auch sofort einchecken und unser Zimmer beziehen. Also kurzen Buchsenstop gemacht und dann gleich wieder los mit dem frisch gekauften Sportwagen- aufsatz für den Kinderwagen. Kimi will einfach nicht mehr nur in der Babyschale sitzliegen. Wie eine Große kann sie jetzt schon im Sportwagen sitzen.

Bevor wir aber unseren ersten Ausflug in die Altstadt Philadelphias starteten haben wir noch einen Tisch im Restaurant des Hotels reserviert. Wie der Zufall so spielt, ist dieses Restaurant – „Ristaurante Panorama“ das Restaurant mit den weltweit meisten offenen Weinen im Angebot. Sage und schreibe ständig über 150 Sorten. Das war der erste Superlativ.

Also auf zur ersten Stadterkundung. Wir waren nicht wirklich vorbereitet aber die nette Dame am Empfang hatte uns eine kleine Karte mitgegeben an der wir uns orientieren konnten. Was wir aber wußten war, daß wir unbedingt die “ Liberty Bell“ sehen wollten. Die Glocke, die nach dem Unter- zeichnen der Unabhängigkeitserklärung hier in Philadelphia in der „Independence Hall“ geschla- gen wurde. Zweiter Superlativ! Leider hängt die Glocke nicht mehr im Glockenturm, sondern ist in einem Gebäude davor zu besichtigen. Außerdem war Philadelphia auch schon Hauptstadt der neu gegründeten Vereinigten Staaten. Dritter Superlativ! Nachdem wir also die Glocke gesehen hatten, wurde es auch schon langsam dunkel und wir entschlossen uns zum Hotel zurück zu gehen. Richtig einladend war Philadelphia bei Nacht nämlich nicht. Zurück im Hotel haben wir Kim dann ins Bett gebracht und sind dann im besagten Restaurant schön Essen gegangen. Super Essen und super Wein – mit einem Ohr immer am Babyphone was wir mitgenommen hatten. Wir haben uns echt gefreut, dass unser Plan aufging und wir so einen Abend für uns verbringen konnten. Ganz ohne Babysitter. Nicht, dass wir einen hätten, aber wir brauchen ja auch keinen. :-)

Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück losgelaufen. Es gab Waffeln obwohl es nicht Sonntag war. Stimmt unsere Theorie also doch nicht? Unser Spaziergang führte uns dann vorbei am „Betsy Ross House“ und dem „Indepen- dence Visitor Center“ zur Cityhall von Philadelphia. Betsy war übrigens die Dame, welche die erste amerikanische Flage genäht hat. Vierter Superlativ! Die Cityhall liegt mitten in Downtown Philadelphia und ist schon von Weitem durch die hohen Türme zu sehen. Obwohl es mitten in Downtown war haben wir uns da nicht wirklich wohl gefühlt. Irgendwie ziemlich dreckig, voller komischer Gestalten und seltsamen Geschäften – die man so gar nicht in Downtown erwartet. Mich hat die ganze Kulisse schon ein wenig an Detroit erinnert und im Dunkeln wären wir da sicher nicht lang gelaufen. Zwischen den Hochhäusern steht ab und zu mal ein altes Haus – mal steht es leer, mal mit einem seltsamen Geschäft.

Leider war der Glockenturm der „Independence Hall“ eingerüstet, also war für uns das Wahrzei- chen der Stadt leider nur auf Postkarten zu sehen. Vorbei an der „Carpenters Hall“ zurück zum Hotel wo wir noch das Auto hatten. Auf zum nächsten Superlativ – dem Erfinder des „Philadelphia Cheese Steaks“. Superlativ No. 5! Nicht, dass ihr jetzt hier ein Steak erwartet… dieses Steak ist anders. Sehr amerikanisch obwohl vom Italiener Pat Olivieri 1930 erfunden. Dabei handelt es sich um ein Stück italienisches Baguette (gibts das über- haupt?) naja ein Stück längliches Brot was der Länge nach aufgeschnitten und mit dem besagtem Steak gefüllt ist. Das Fleisch sieht aber aus wie Dönerfleisch – es sind also kleine sehr dünn geschnittene Stücken. Was jetzt noch fehlt ist der Käse oder besser die Käsesauce und Zwiebeln. Sieht unmöglich aus, schmeckt aber wirklich gut. Beim Erfinder persönlich natürlich am Besten. Das Ganze kann man dann noch nach Belieben mit Gurken Relish, extra Zwiebeln, Senf und natürlich Ketchup garnieren. Wirklich sehr lecker! Wahrscheinlich sind wir schon zu lange hier… ;-)

Nachdem wir auch die Steak abgehakt hatten, stand noch ein Punkt auf unserer Liste. Rocky! Richtig der Film mit Sylvester Stallone hat hier in Philadelphia gespielt. Nicht wirklich ein Superlativ aber ich muss ja die Überschrift rechtfertigen. Also Superlativ Nummer 6! Wer den Film kennt (sollte doch eigentlich jeder gesehen haben oder?), kennt doch sicher die Szene, in der Rocky früh am Morgen durch die Stadt joggt und am Ende eine lange Treppe hinaufläuft und dann zur Stadt blickt. Genau diese Treppen befinden sich vor und gehören zum „Philadelphia Museum of Art“. Eine Rocky Statue gibts da natürlich auch, diese wurde sogar von Stallone persönlich an die Stadt übergeben. Muss man nicht unbedingt wissen aber was man weiß, weiß man. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir natürlich nicht die Einzigen waren die deshalb zu den Treppen gekommen sind. Ständig rennt neben dir jemand die Treppen hoch und reißt oben angekommen die Arme hoch. Wie Rocky eben. Kein wirklich kulturelles Highlight aber schön wars trotzdem und den Film müssen wir uns jetzt natürlich nochmal ganz genau ansehen.

Ich habe fertig.

Gruss Jan


Laub harken ist doch was für… tja nicht für Amerikaner

Toll ist es ja, dass hier einmal die Woche die fleißigen Mexikaner wie die Ameisen ausschwärmen und sich um die Grünanlagen kümmern. (Damit meine ich auch unseren Vorgarten! :-) ) Naja, jedenfalls sind sie jetzt zur Herbstzeit auch fleißig wie die Bienchen und kümmern sich um das Laub. Das wird aber nicht auf die altmodische Art und Weise zusammen geharkt sondern mit extrem lauten, benzinbetriebenen Pustedingern von einer Ecke in die andere und wieder zurück und andersrum gepustet und irgendwie auf nen Hänger befördert. Und das habe ich auch schon bei einigen Leuten im eigenen Vorgarten beobachten können… Umweltschutz – Nein Danke!

Frühstück in Hotels

Also hier wie versprochen ein paar kleine Highlights unseres Frühstücks in Ocean City:

Die Amerikaner haben es ja nicht so mit der Wahl ihrer Kleidung… sie gehen hier ja auch im Jogginganzug einkaufen… Sogar unser 21 Jahre alte Nachbar hat gesagt, dass er an den europäischen Mädchen so toll findet, dass sie mehr auf sich achten und immer schick angezogen und zurecht gemacht sind. Also da hatten wir jedenfalls wieder Prachtexemplare. Schade, dass man sie nicht einfach mal fotografieren kann. Ich glaube, eine kam sogar im Pyjama in den Frühstücksraum. Haare kämmen ist auch nicht jedermans Sache und eine kam dann auch einfach mal barfuss frühstücken…

Sehr speziell fanden wir, dass, sogar Kinder, die gebratenen Baconscheiben einfach so aus der Hand gegessen haben. Schon komisch, dass Kinder den überhaupt essen aber dann auch noch scheibenweise aus der Hand??!! Naja, dann achten die Eltern auch nicht wirklich darauf wie die Kinder sich beim Essen benehmen also die Füße auf dem Stuhl zu haben ist total normal. Das ist mir beim Arzt im Wartezimmer auch schon begegnet und die Mutter saß daneben.

Was wir auch witzig fanden war, dass während des Frühstücks unbedingt gewischt werden musste und dann einfach ein lauter Lüfter aufgestellt wurde, der den Boden schnell wieder trocknen sollte und ein Warnschild daneben, dass niemand ausrutscht.  Man wischt nicht etwa in der Nacht wo niemand da lang läuft… Es ist aber niemandem etwas runtergefallen – es wurde wohl einfach gewischt weil es Zeit war. ;-) Schon cool, dass genau dann Zeit zum Wischen ist wenn alle beim Frühstück sind. Naja dann sehen wenigstens alle, dass auf Sauberkeit geachtet wird. Haha

Wir haben übrigens festgestellt in den Hotels in denen wir so bisher waren, dass es Sonntags immer Waffeln gibt. Keine Ahnung ob das Zufall war bisher oder hier nur in der Gegend so ist. Also die gibt es nicht fertig, man muß sich die selbst machen. Überall steht die gleiche Art Waffeleisen. Anscheinend weiß auch jeder sofort wie das funktioniert. Also Waffelteig in einen Becher – will gar nicht wissen was da so alles drin ist – Waffeleisen mit so’m Antihaftspray eingesprüht, Waffelteig drauf verteilt, Eisen zugeklappt, Eisen um 180° gedreht – natürlich nicht im Kreis ;-) und dann fängt die Uhr an zu ticken. Taaddaa. Waffel fertig! Auf jeden Fall sind sie extrem lecker und natürlich kann man das Ganze noch mit einer Extraportion Ahornsirup verfeinern! ;-)

Grüße von Jan & Kathi

Für jeden was dabei _ 25.09.-27.09.2010

An diesem Wochenende fand das alljährliche H2O-Treffen in Ocean City statt und Jan wollte da natürlich gern hin. Für alle unwissenden. Das ist ein VW-Treffen für wassergekühlte Autos. :-) Und nein, seine Autoeuphorie ist auch mit 30 nicht weniger geworden… ;-) Tja, jedenfalls haben wir uns überlegt, einen Familienausflug daraus zu machen da Kim ja auch mal endlich in die Szene eingeführt werden muss und wir uns da oben sowieso noch die Wildpferde anschauen wollten. Leider gab es kein schönes Hotel mehr mit Meer- blick aber Jan hat trotzdem ein schönes gefunden. Am Samstag sind wir dann also mit dem Routan… ja, mit dem Routan zum VW-Treffen… ich weiß… also mit dem Routan losgefahren. Gut, dass wir den haben. Was da alles rein geht! :-) Zuerst natürlich zu Panera Bread, frühstücken.Wir haben ungefähr 3 1/2 Stunden gebraucht aber haben ja auch zwischendurch angehalten…

Als wir ankamen sind wir erst einmal direkt zum Strand auf Assateague Island gefahren. Es war zwar sehr windig aber trotzdem schön warm. Jan hat sich auch gleich in die Fluten gestürzt. Der Strand ist sehr schön dort. Nicht wie in Ocean City direkt. Da haben sie direkt am Strand Achter- bahnen, Spielhöllen und Imbisse gebaut. Geschmacksache.

Also das war schonmal ein schöner Start und das Hotel war auch ganz nett. Wir hatten im Zimmer einen Whirlpool…

Am Sonntag sind wir dann zeitig aufgestanden um nicht so spät zum Treffen zu kommen. Erstmal gab es aber ein amerikanisches Frühstück. Auf das Thema amerikanisches Frühstück werde ich noch in der Kategorie „Gefundene Eigenarten“ ausführlicher eingehen… haha…

Also das Treffen war vor einer Pferderennbahn auf einer großen Wiese. Es war auch schon gut was los als wir ankamen. Wir haben uns dann mühselig von Auto zu Auto vorgestastet… Jan braucht da ja immer etwas länger. ;-) Es ist schon ein großer Unterschied zur deutschen Tunerszene zu sehen. Hier sieht man viele Butten bzw. mit Absicht zur Butte gemacht. In Deutschland sind die da schon etwas penibler… Naja, hier ein paar Fotos:

Da es dann anfing zu regnen, haben wir uns erst- mal in den Routan verkrochen. Es war sowieso Fütterzeit! :-) Wir waren so gut wie durch also haben wir uns entschieden noch ein bisschen zu fahren und Wildpferde anzuschauen. Dazu muss man wissen, dass es zwei Möglichkeiten gibt dort Wildpferde anzuschauen. Einmal in Maryland und einmal in Virginia. Die in Virginia sind zwar auch Wildpferde aber eingezäunt. Klingt komisch, ist aber so. Sie haben aber ein riesiges Areal für sich und sind Eigentum der ortsansässigen Feuerwehr. Die in Maryland sind die „echten“ Wildpferde also die sind nicht eingzäunt und gehören niemandem. :-) Am Montag haben wir noch einen ausgiebigen Strandspaziergang gemacht, Muscheln gesam- melt und tatsächlich die „echten Wildpferde“ gesehen. Tolles Gefühl echte Wildpferde zu sehen… Also da war für jeden was dabei…

Liebe Grüße

Kathi

Was könnten wir heute machen?_18.09.2010

„Na ich wollte doch soooo gern mal in den Schmetterlingsgarten.“ „Ok, dann machen wir das jetzt.“ Gesagt, getan. Alles einpacken und schnell noch die Adresse ins Navi eingeben und ab geht die Post… äh der Routan. In ca. 40 Minuten waren wir da.

Der Schmetterlingsgarten liegt in Maryland im Speckgürtel von D.C. in einem Botanischen Garten. Das Wetter war super – 28 Grad und der Spazier- gang durch den Garten war sehr schön. Es war eine Menge los. Überall waren kleine Stationen für die Kiddis aufgebaut – Fingerfarben malen, Ge- sichter anmalen, Basteln usw. Das lag wahrschein- lich daran, dass es das letzte Wochenende war an dem er geöffnet hatte.

Also das war ein netter kleiner Ausflug und ich lasse jetzt einfach die Bilder sprechen:

Viele Grüße

Kathi

Fesche Feuerwehrmänner mit Stiefeln in der Hand_04.09.2010

Jan hat an diesem Wochenende seinen Motorradführerschein gemacht und er hat gefragt, ob wir nicht beim Fahren zuschauen wollen. Klar doch! Also haben wir uns auf den Weg zum NOVA Campus gemacht. Als wir an einer Kreuzung kamen habe ich von weitem ein blickendes Feuerwehrauto gesehen und der Verkehr staute sich. Na toll, dachte ich, da hat es wohl geknallt. Als wir näher kamen sah ich aber, dass die Feuerwehrmänner mit Gummistiefeln in der Hand auf der Straße umher liefen. Hm… Komisch… Das Feuerwehrauto war auf Hochglanz poliert und daneben stand ein Feuerwehrmann mit einem Schild in der Hand auf dem Stand, dass sie um Spenden bitten. Achso… leider hatte ich ne grüne Ampel und konnte mir die Feuerwehrmänner nicht aus der Nähe anschauen äh… und was Spenden natürlich. Naja, jedenfalls fand ich die Idee ganz nett und haben wir beide auch so bei uns noch nie gesehen. Ach und Jan hatte was auf dem Hinweg in den Stiefel geworfen und den Motorradführerschein hat er natürlich auch mit nem Lächeln gemacht! :-)

Liebe Grüße von Kathi

Social Hour _ 11.09.2010

… hatten wir gestern wieder. Diesmal war es kein BBQ sondern nur ein kleines „get together“ mit ein paar Getränken und kleinen Snacks. Um 19 Uhr sollte es losgehen aber unsere kleine Raupe hatte was dagegen also konnten wir erst 20.30 Uhr rüber gehen. Es fand auf dem Stellplatz eines Nachbars direkt gegenüber statt. Ganz simpel ein paar Tische aufgestellt und jeder bringt sich nen Bier und nen Stuhl mit, es wird ein bisschen gequatscht und was gegessen. Nette Idee und war auch wieder gemütlich. Man fühlt sich dann doch ein kleines bisschen Zuhause. :-) Nach den obligatorischen 3 Stunden war aber auch wieder alles vorbei…

Kathi

Anstellen

Eines muss man den Amerikanern wirklich lassen. Sie sind geduldig. Wenn es an der Kasse mal länger dauert, egal, dann nehme ich mir ne Klatschzeitung und warte, auch wenn der Kassierer fast einschläft. Diese Eigenart lässt sich auch im Straßenverkehr wiederfinden. Auf einer zweispurigen Straße sieht man es täglich. Die eine Spur ist ewig lang und es stellen sich immer wieder welche an und die daneben ist fast leer. Zwei bis drei Autos aber keiner fährt rüber… ach der Spurwechsel ist ja viel anstrengender als einfach nur hinten langsam ranfahren… Naja, vielleicht sollten wir Deutschen uns von der amerikanischen Gelassenheit manchmal ne Scheibe abschneiden aber gerade dann wenn ich es doch so eilig habe?!?

Liebe Grüße aus dem immernoch sommerhaften Reston

Kathi

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